Mental stark wie Heather Dorniden

Unser Mindset bestimmt wie mir mit Rückschlägen umgehen. Bei Heather Dorniden bewirkt die richtige Einstellung ein „kleines Wunder“.

Der Heather Dorniden Effekt
Sehen Sie sich mal dieses Video an! Eine tolle Leistung. Die bewusste Entscheidung, nicht aufzugeben, hat Heather Doniden nicht im Rennen gefällt. Ihre rasche Reaktion war vielmehr ein Ergebnis ihrer fest verankerten inneren Einstellung.

Die zwei Arten von Mindsets
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Einstellungen: ein fixes Mindset („da kann man jetzt nichts mehr machen“, „es lohnt sich nicht mehr“, „es ist wie es ist“) und ein flexibles Mindset („ich hol das Beste raus“, „ich bleib auf Ziel“, „ich kann daran wachsen“). Unser Mindset entsteht in erster Linie durch Imitation, unsere Vorbilder im Leben (Eltern, Lehrer, Kollegen, Freunde, Fernsehen…).

Wenn wir uns aktiv mit unserem Mindset beschäftigen, haben wir die Möglichkeit es zu verändern. Dabei geht es nicht darum immer weiter zu kämpfen. Das ist Unsinn. Natürlich gibt es Situationen wo ein „Weiterlaufen“ (im Alltag, Beruf…) nichts mehr bringt, oder sogar schädlich ist. Blitzschnell richtig zu entscheiden und das Mindset richtig wirken zu lassen, erfordert viel Erfahrung, kann aber auch durch Mentaltraining optimiert werden. Wenn wir Pleiten, Pech und Pannen im Gehirn mental durchspielen, und vor allem auch wie wir wann reagieren, dann sind wir besser gerüstet. Das machen übrigens nicht nur Sportler, sondern auch Piloten, Chirurgen oder Manager. Sie sehen: seriöses Mentaltraining hat nichts mit „denk immer positiv“ oder „gib niemals auf“ zu tun. Scheitern gehört zum Leben, real wie auch mental.

Wie hätten eigentlich Sie in der Situation von Heather Dorniden reagiert? Und welche kleinen oder größeren Wunder können Sie mit der richtigen Einstellung bewirken?

Foto: © fotolia, roibu; weitere Infos zum Institut für mentale Erfolgsstrategien: www.ifmes.at