Wie ein Gedanke Ihre Lebenserwartung dramatisch verändert

Haben gestresste Menschen eine kürzere oder längere Lebenserwartung als weniger gestresste? Macht viel Stress Sie krank? Was meinen Sie? Eine Studie bringt verblüffende Einsichten. Und zeigt: es ist  nicht egal, was Sie denken!

Ein Gedanke ist 15. häufigste Todesursache
Eine große Untersuchung an 30.000 Menschen über acht Jahre aus den USA zeigt: die negative Wirkung von Stress ist vor allem Einstellungssache. Menschen, die an die schädliche Wirkung von Stress glauben, erhöhen ihr Risiko  zu sterben um 43% im Vergleich zu  Menschen, die keine negative Überzeugung puncto Stress haben. Menschen mit hohem Stresspegel aber ohne negative Gedanken über Stressfolgen haben überhaupt die höchste Lebenserwartung. Höher als jene, die wenig Stress haben.

Die Wissenschaft dahinter: der Glaube an die schädliche Wirkung von Stress führt über verengte Artherien zu Herz-Kreislauf Erkrankungen.  Das bewirkt alleine in den USA etwa 20.000 Todesfällen jedes Jahr. Spannend: alleine ein Gedanke selbst ist damit die 15. häufigste Todesursache, vor Hautkrebs oder AIDS.

Diese Arbeit zeigt, wie wichtig positive Gedanken für die Gesundheit sein können. Denken Sie mal nach, wie Sie zu Stress stehen. Und trainieren Sie Ihre Einstellung gegebenenfalls mental.

Quelle: Health Psychol. 2012 (5): 677–684

Foto: © fotolia, Monika Wisniewska, weitere Infos zum Institut für mentale Erfolgsstrategien: www.ifmes.at